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Baumpatenschaft verbindet Wald und Mensch

Die Aktion Baumpatenschaft ist ein voller Erfolg. Viele der ausgewählten Bäume haben bereits Paten gefunden. Dabei stehen Private genauso auf der Patenliste wie Unternehmen.

 

Mehr als ein Jahr ist es her, seit Forst Aletsch gemeinsam mit der Aletsch Arena die Idee «Baumpatenschaft» ins Leben gerufen hat. Für 29 Bäume rund um das Riederhorn und bei der Bettmeralp sollten Patinnen und Paten gefunden werden, welche die Bereitschaft haben, einem alten Baum für eine bestimmte Anzahl Jahre für einen Geldbetrag als Pate oder Patin zur Seite zu stehen.

 

Baumpatenschaft: Mehrere Bäume bereits vergeben

«Die Aktion ist ein voller Erfolg», freut sich Forst Aletsch Geschäftsführer Peter Aschilier. «Denn von den 29 Bäumen, die auf unserer Website für die Patenschaft zur Verfügung stehen, haben bereits mehrere eine Baumpatenschaft gefunden». Ein Erfolg, den sich die Initianten zwar erhofft haben, mit dem aber in so kurzer Zeit nicht wirklich zu rechnen war. «Es scheint, als ob wir mit dieser Idee ein besonderes Bedürfnis abdecken», so Aschilier. «Die alten Bäume scheinen die Menschen zu bewegen, etwas für die Natur und deren Erhalt zu tun.»

 

Baumpatenschaft für 25 Jahre

Dabei darf sich dieses «Etwas» durchaus sehen lassen. Für 25 Jahre sind die Paten bereit 2500 Franken einzusetzen. «Geld, das vollumfänglich in den Erhalt der Artenvielfalt in der Region fliesst, in denen die Patenbäume stehen», erklärt Peter Aschilier.

Damit erhalten Paten nicht nur das Recht auf die Baumpatenschaft. Im Preis sind verschiedene weitere Leistungen enthalten wie eine Holztafel beim Patenbaum mit eingraviertem Namen des Paten, eine Urkunde, jährlich eine Handcreme (hergestellt aus dem Harz der heimischen Bäume), eine geführte Wanderung zum Patenbaum mit Imbiss, Jubiläumsveranstaltungen.

 

Beziehung zum Wald aufbauen

Der Nebeneffekt besteht darin, dass die Baumpaten in der Regel eine engere Beziehung zum Wald, zu dessen Funktionen und Bedeutung entwickeln. «Ein sehr wichtiger Punkt», so Aschilier. «Denn der Wald hat zu wenig Fürsprecher. Gerade in einer Zeit, in der Klimawandel und hoher Wildbestand die Schutzwälder stark unter Druck setzen ist es besonders wichtig, dass sich möglichst viele Menschen für den Wald einsetzen.» Denn klar sei, dass ein Leben in den Gebirgsgegenden ohne Schutzwälder ein Ding der Unmöglichkeit sei, so der Förster.

Noch sind ein paar der Bäume für eine Patenschaft offen. Hier anschauen, auswählen und schon nimmt man einen Baum unter seine Fittiche!