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„Die Arbeit mit Rundholz ist einfach fantastisch!“

Mit Rundholz wird nur in Kanada gearbeitet? Vergessen Sie’s! Denn auch unsere Walliser Vorfahren haben viel mit Rundholz gebaut. Wir haben’s bloss vergessen.

 

Mario Heinzmann liebt Holz. Was bei seinem Beruf als Förster nicht weiter verwundert. Nur: Seine Liebe geht etwas weiter. „Ich habe bei der Försterausbildung ein Haus aus Rundholz gesehen und habe mich direkt in diese Arbeitsweise verliebt.“ Kurz gesagt: Er ging nach Kanada und liess sich dort zum Rundholzspezialisten ausbilden. Heute bewohnt er selbst mit seiner Familie ein solches Haus und schwärmt: „Die Atmosphäre ist einmalig und sie können es in Bezug auf die Isolationswerte mit jedem anderen Haus aufnehmen.“

 

Ideal für Spielplatz und Co.

Doch Rundholz hat noch viel mehr Möglichkeiten. Denn die Tatsache, dass das Holz seine ursprüngliche Form beibehält und nur minim bearbeitet wird, lässt dem Produkt seine natürliche Schönheit. Ob Hausbau, Blumentröge, Brunnen, Zäune: „Die Arbeit mit Rundholz ist fantastischl!“, so Heinzmann, der beim Forst Aletsch so etwas wie der „Rundholz-Guru“ ist. Besonders beim Bau von Spielplatzgeräten und Seilparks ermöglicht Rundholz völlig neue Möglichkeiten. Die Geräte werden durch die natürliche Form der Stämme zu einer Art Skulptur. „Die Geräte sind nicht einfach Plastikbauten sondern der Bezug zur Natur und zum Rohstoff Holz ist auf einen Blick ersichtlich. Es ist, also ob der Kinderspielplatz oder der Seilpark, ein Teil der umgebenden Bäume ist.“

 

Rundholz hält ewig

Zudem: Der natürliche Baustoff Holz muss auch nicht irgendwann auf einer Sonderdeponie entsorgt werden. Und wie schneiden diese Rundholzspielgeräte bezüglich der Lebensdauer im Vergleich zu Stahl oder Kunststoff ab? Mario: „Das älteste Haus Sibiriens ist ein Rundholzbau, der Erdbeben und Unwettern seit Jahrhunderten trotzt.“ Oder anders gesagt: Spielspass, der aus dem Wald kommt, findet fast kein Ende…