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Christbäume aus der Schweiz bei Forst Aletsch

Wir verkaufen erstklassige Weihnachtsbäume aus der Schweiz sowie trockenem Brennholz aus unseren Wäldern.

 

Nordmannstannen (1. Qualität) ab Fr. 70.–  (150-180cm)

 

Erhältlich direkt beim Werkhof Forst Aletsch im Fieschertal am

 

14. Dezember 2018

oder

17. – 20. Dezember 2018

 

jeweils von 7.30 – 16.00 Uhr

 

Ebenfalls erhalten Sie bei uns trockenes Brennholz🔥 in Kartons verpackt direkt zum Mitnehmen für nur Fr. 7.–.

 

Falls Sie Ihren Baum schon vorreservieren möchten erreichen Sie uns per Telefon oder Mail.

027 971 30 07 oder info@forstaletsch.ch

Seilpark: Sicher dank dem Unterhalt durch den Forst!

Seilparks sind beliebte Ausflugsziele. Das gilt auch für den Swiss Seilpark in Fiesch. Wenn es um den Unterhalt des Seilparks geht, setzen die Betreiber auf die Erfahrung des Forst Aletsch.

 

Kilometerweise Stahlseil, tausende Bügelklemmen, Holzpodeste, Treppen und Geländer: All das bildet die Grundlage für einen Seilpark. Dieser will aber unterhalten sein, wenn die Sicherheit der Seilpark-Fans jederzeit gewährleistet werden soll. „Der Nervenkitzel in einem Seilpark ist zwar gewollt. Zum Risiko darf die Anlage aber auf keinen Fall werden“, bringt es Forstmitarbeiter Alain Diezig auf den Punkt. Er ist für den Seilpark-Unterhalt verantwortlich.

 

Gesetzliche Regelung ist klar

Für die rechtliche Regelung sorgt in der Schweiz das Produktesicherheitsgesetz. Dieses besagt, dass nur Produkte in Verkehr gebracht werden dürfen, die bei normaler oder vernünftigerweise voraussehbarer Verwendung die Sicherheit und die Gesundheit der Verwender und Dritter nicht gefährden. Wer gegen diese Regelung verstösst, wird zur Rechenschaft gezogen. Dabei bezieht sich das Gesetz nicht nur auf die erstmalige Eröffnung einer Anlage. Deren sicherer Betrieb muss dauerhaft gewährleistet sein.

 

Seilpark im Feriendorf wird stark genutzt

Tausende hangeln sich jedes Jahr im Swiss Seilpark in Fiesch von Baum zu Baum, schwingen sich von Podest zu Podest oder rasen mit der Tyrolienne über die Baumwipfel. Mit jedem Schritt wird die Anlage belastet. Wind, Sonne und Regen sorgen bei der Outdoor-Anlage dafür, dass die Seile, Verankerungen und Podeste zusätzlichen Belastungen ausgesetzt sind. „Zudem wächst die Anlage mit den Bäumen, was zusätzliche Anpassungen nötig macht“, erklärt Alain Diezig.

 

Jährliche Seilpark-Inspektionen

Dabei ist der Anspruch der Seilparkbesucher klar und deutlich: Sie verlassen sich darauf, dass die unter anderem aus Stahlseilen, Bügelklemmen und heimischem Lärchenholz bestehende Anlage zu 100 Prozent sicher ist. Denn mit der Fertigstellung der Anlage ist die Arbeit längst noch nicht zu Ende. Alain Diezig: „Jährliche Inspektionen und zusätzliche Unterhaltsarbeiten bei Bedarf durch den Forst Aletsch sorgen im Swiss Seilpark dafür, dass der Spass kein jähes Ende findet.“ Der Aufwand beträgt pro Jahr zwei bis fünf Tage für zwei bis drei Mitarbeiter.

 

Tagelang im Klettergurt

Was für die Besucher ein Spass ist, bedeutet für die Mitarbeiter im Unterhalt des Seilparks harte Arbeit. „Man könnte sagen, dass man quasi den ganzen Tag in den Bäumen rumhängt“, lacht Diezig. „Nach acht oder neun Stunden im Klettergurt, meist 5 bis 15 Meter über dem Boden, weiss man aber, was man den ganzen Tag getan hat.“

 

„100 Prozent Spass heisst 100 Prozent Sicherheit“

Dieses Tagwerk ist vielfältig und konzentriert sich in erster Linie auf die Sicherheit, in zweiter Linie auf den Komfort der Anlage. Seile müssen nachgespannt und Klemmen, davon gibt es Tausende in einem Seilpark, kontrolliert und wo nötig festgezogen werden. Podeste, die durch das Wachstum der Bäume schräg werden, müssen angepasst oder zumindest mit Rutschsicherungen versehen werden. „100 Prozent Spass heisst in einem Seilpark eben auch 100 Prozent Sicherheit“, fasst Alain Diezig zusammen. Mit der Zeit entwickle man aber ein gutes Auge für Stellen, die näher inspiziert werden müssen, so Diezig weiter.

 

Schweizweit einmaliger Seilpark

Der Swiss Seilpark ist auch Jahre nach seiner Eröffnung einzigartig in der Schweiz. Beim Absolvieren der verschiedenen Parcours erlebt man gleichzeitig eine Reise durch die Schweiz. Zudem ist einer der Parcours sogar für Rollstuhlfahrer erlebbar. Das muss man gesehen haben! Dank den jährlichen Inspektionen und Unterhaltsarbeiten durch den Forst Aletsch kann man diesen Nervenkitzel mit ruhigem Gewissen geniessen.

 

Weitere Infos zu Seilparks des Forst Aletsch gibt es hier.

Für Infos zum Swiss Seilparkerlebnis hier klicken.

Bärenstark und unverzichtbar!

Mounty 4000: Was auf den ersten Blick etwas seltsam klingt, erleichtert dem Forst seit vielen Jahren die Arbeit im Gebirgswald und sorgt für mehr Sicherheit in der Forstarbeit. Gleichzeitig erhöht die Vermietung der Anlage an andere Forstunternehmen die Rentabilität dieses technischen Wunderwerks. Wir machen einen Sitztest auf diesem Spielzeugtraum für grosse Jungs!

 

Die Maschine brummt auf, zittert etwas, kommt in Fahrt. Ein paar Sekunden später rauschen drei ganze Baumstämme ins Blickfeld. Die gewaltige Kraft der Maschine hat sie soeben 550 Meter am Seil hängend bergauf befördert. Wie aus der Zeit gerissen liegen die Baumriesen da. Doch Zeit bleibt ihnen keine.

 

Bäume verarbeiten im Eilzugtempo

Mit geübtem Auge lenkt Maschinist Dominik Zeiter den Greifarm des Krans zu einem der Stämme, packt ihn, hebt ihn wie einen Zahnstocher hoch. Dabei wiegt so ein Baum mehrere Tonnen. Zwei gewaltige Zahnräder pressen den Stamm durch den Greifarm. Die Äste fliegen nur so davon! Dann frisst sich die Kreissäge durch das Holz. Kaum liegt der entastete und abgelängte Baumstamm transportfertig am Boden, fliegen erneut die Äste, die Kreissäge kreischt auf. So geht das stundenlang!

 

Einzige Maschine im Oberwallis

Dominik Zeiter grinst. „Die Kraft der Maschine ist enorm. Vor allem aber spart sie sehr viel Zeit und damit bares Geld.“ Früher sei man zu viert an einem solchen Vorgang beteiligt gewesen, erzählt der Forstarbeiter, der mit dem Mounty des Forst Aletsch bis zu fünf Monate im Jahr im ganzen Oberwallis unterwegs ist. „Jetzt braucht es noch zwei Leute an der Maschine.“ Eine Maschine, die es im Oberwallis nur einmal gibt. „Von Leuk bis zuoberst im Goms sind wir mit dem Mounty im Auftrag verschiedener Forstbetriebe unterwegs“, erklärt Zeiter, dreht sich um und packt erneut einen Baumstamm mit dem fast zehn Meter langen Greifarm.

 

Ein Bubentraum…

Viel Zeit bleibt ihm nicht. Denn während er die Baumstämme rüstet, ist sein Kollege dabei, mit dem Seilkran neue Baumstämme aus dem Wald auf die vor ihnen liegende Forststrasse zu schleppen. Baum um Baum, Tage zuvor mit der Motorsäge gefällt, wird so aus dem sehr steilen Gebirgswald geschafft und zum Abtransport bereit gemacht.

Mächtiger Lastwagen, bärenstarker Seilkran, muskelbepackter Greifarm: Die Maschine, auf einem Lastwagen montiert, verbindet Seilkrananlage zum Abstransport der Baumstämme aus unwegsamem Gelände mit einem sehr leistungsfähigen Kran zum Entasten, Sägen und Verladen der fertigen Baumstämme. Und Sie ist ein purer Bubentraum. Dominik Zeiter lacht laut: „Das hat schon was! Die Arbeit mit dieser Maschine ist ein Traumjob!“ Um dann aber gleich anzufügen, „dass es ohne Arbeiter, die hart anpacken können, auch nicht geht. Die Arbeit des Mounty wird von den Forstunternehmen pro Kubikmeter verarbeitetem Holz bezahlt. Da geht es um präzise, zuverlässige Arbeit ohne Zeitverlust.“ Waldromantik mit Handsäge und Axt war einmal!

 

Sicherheit steigern, Kosten senken

Neben knallharten Vorteilen in Sachen Schnelligkeit, wenig Personalbedarf und minimalem Treibstoffverbrauch ist ein entscheidender Vorteil die Sicherheit, wie Zeiter erklärt. „Je mehr Arbeiter beteiligt sind, desto grösser ist die Gefahr bei der Waldarbeit. Vor allem aber übernimmt die Maschine das im steilen Gelände gefährliche Entasten der Bäume. Damit kann die Unfallgefahr bei der Waldarbeit ganz entscheidend gesenkt werden.“

Sagt’s und macht sich wieder daran, die mächtigen aber in die Jahre gekommenen Waldriesen mit der gewaltigen Maschine ihrer nächsten Verwendung einen Schritt näher zu bringen.

Spielplatzgeräte in Grengiols: Einmaligkeit in Holz

Spielplatzgeräte kann man auch von der Stange kaufen. «Aber warum sollten wir das tun?», fragte sich der Gemeinderat von Grengiols und ging einen anderen Weg. Er setzte beim Bau des Spielplatzes auf Spielplatzgeräte des Forst Aletsch und damit auf Einmaligkeit in Holz.

 

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Der 23. Juni 2018 war ein Freudentag für die Gemeinde Grengiols und insbesondere der jüngsten Bürgerinnen und Bürger. An diesem Tag wurde der Kinderspielplatz von Grengiols seiner Bestimmung übergeben.

 

Spielplatzgeräte aus heimischer Lärche

Neben den Gartenbauern Schalbetter und Volken aus Grengiols spielte auch der Forst Aletsch dabei eine wichtige Rolle. Denn statt die Spielplatzgeräte fix-fertig bei einem Lieferanten in der Deutschschweiz zu bestellen und liefern zu lassen, hatte sich der Gemeinderat entschieden, auf Holz aus den eigenen Wäldern zu setzen – und damit auf Spielplatzgeräte des Forsts Aletsch.

«Diese werden ausschliesslich aus Holz gefertigt, das in den Wäldern unserer Gemeinden wächst», erklärt Betriebsleiter Peter Aschilier. «Splintfreies Lärchenholz aus dem Gebirgswald ist mitunter das Haltbarste, was es in diesem Zusammenhang gibt.»

 

Sichere Spielplatzgeräte dank Fachmann

Ein Risiko bestand dabei für die Gemeinde Grengiols zu keiner Zeit. Denn Forst Aletsch verfügt über grosse Erfahrung im Bau von Spielgeräten aus Holz, wie der Blick auf die vom Forst geplanten und gebauten Seilpärke (Feriendorf Fiesch, Baschweri Bettmeralp) und Spielplätze (z.B. Baschweri Bettmeralp, Riederalp, Fieschertal) zeigt. «Wir verfügen mit Mario Heinzmann über einen ausgewiesenen Spezialisten. Als gelernter Zimmermann und Rundholzbauer ist er der Garant dafür, dass die Geräte sicher, kinderfreundlich und äusserst lange haltbar sind.» Alle Spielplatzgeräte verfügen daher auch über das gesetzlich vorgeschriebene Gütelabel.

 

Einmalige Spielplatzgeräte

Und was sagt der Spielplatzbauer selber zu seinem Werk? Mario Heinzmann lacht: «Es ist eine schöne Aufgabe, einen erlebnisreichen Spielplatz für Kinder zu planen und zu bauen. Dabei gibt auch die Form des Holzstammes vor, wie ein Spielplatzgerät schlussendlich aussehen wird. Das sieht man besonders gut an dem ausgehöhlten Baumstamm, der als Rutsche am Kletterturm dient.» Jedes Spielplatzgerät ist damit ein Unikat.

 

Gratis für Kinder aus nah und fern

«Das Resultat darf sich mit Kletterturm, Baumstamm-Labyrinth, Schaukel, Tischen und Bänken mehr als sehen lassen und ergänzt die bestehende Sportanlage mit Fussballplatz bestens», freut sich Gemeindepräsident Armin Zeiter. «Da die Geräte nur aus unbehandeltem Holz bestehen, sind sie auch in Sachen Umweltfreundlichkeit von fixfertigen Spielgeräten nicht zu überbieten. Der Spielplatz wird heimischen und auswärtigen Kindern sehr lange sehr viel Spass machen.»

Eine Feuerstelle und ein mobiler Minigolfplatz sind ebenfalls Teil des Konzeptes der Sport- und Freizeitanlage. Damit eignet sich der neue Spielplatz bestens für heimische und auswärtige Familien, um ein Picknick oder eine Geburtstagsfeier zu veranstalten. Übrigens: Die Nutzung der Anlage ist für alle kostenlos. Also: Ab nach Grengiols!

 

Mehr Infos zum Bau von Spielplatzgeräten gibt es hier!

Waldweiden pflegen heisst Artenvielfalt fördern!

Birkhuhn, Steinhuhn und verschiedene Orchideenarten können im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufatmen. Durch die Pflege der Waldweiden, oberhalb von Martisberg, durch Forst Aletsch wird ein wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten erhalten.

 

«Waldweiden auf der Martisbergeralpe sind das perfekte Beispiel dafür, wie die Arbeit des Forst Aletsch und die Förderung der Artenvielfalt Hand in Hand gehen», freut sich Revierförster Peter Aschilier. Die Rede ist vom Erhalt der traditionellen Weiden im Wald oberhalb von Martisberg. Doch eins nach dem anderen!

 

Waldweiden entstanden durch Menschenhand

Waldweiden sind nichts anderes als geschlossene Grasflächen, die mit Lärchen durchsetzt sind. Die Bauern fällten früher Bäume, damit der Waldboden mehr Licht bekam und eine Weide entstehen konnte. Gleichzeitig wurden aber genügend Bäume stehen gelassen, um den Boden vor zu viel Sonne zu schützen. Diese Kombination ergab nicht nur eine gute Weide für das Vieh der Bauern. Es sorgte auch dafür, dass viele Pflanzen- und Tierarten dadurch einen perfekten Lebensraum erhielten. Das Vieh sorgte während Jahrhunderten dafür, dass die Waldweiden erhalten blieben.

Mit dem Rückgang der Nutzung solcher Waldweiden begannen diese wieder zuzuwachsen. Im Halbschatten kam die Fichte wieder auf und durch die fehlende Nutzung der Lärchen schloss sich das Kronendach und die Waldweide ging zurück. Der wertvolle Lebensraum drohte verloren zu gehen.

 

Grosses Projekt, grosse Wirkung

«Gemeinsam mit der Gemeinde Bettmeralp haben wir deshalb ein Projekt ausgearbeitet, wie dieses Gebiet erhalten werden kann und haben dieses dem Kanton vorgelegt, um entsprechende Subventionen zu erhalten», so Aschilier weiter. Das Projekt wurde gutgeheissen. Rund 450’000 Franken kosten die verschiedenen Massnahmen zum Erhalt der Waldweiden auf einer Fläche von 17,5 Hektaren zwischen 1650 und 1950 Metern über Meer, oberhalb von Martisberg. Das Projekt wird unterstützt von der Dienststelle für Wald, Flussbau und Landschaft mit 140’000 Franken.

Dies umfasst unter anderem folgende Arbeiten:

 

  • Fällen von rund 2000 Kubikmetern Lärchenholz und damit fast die Halbierung des Baumbestandes. Die Fichte wird komplett entfernt.
  • Entfernen der Waldeinwüchse an den Rändern der Waldweide und Entfernung aller Fichten auf den Waldweiden.
  • Erhalt von mächtigen und alten Lärchen.
  • Förderung von Höhlenbäumen und anderen besonderen Habitatsbäumen.
  • Abzäunung der Waldweiden um zu verhindern, dass das Vieh in die angrenzenden Schutzwälder eindringt.
  • Durch das Aufrechterhalten der Weidenutzung soll der Waldeinwuchs künftig verhindert werden.

 

Waldweiden bis Ende 2019 gerettet

«Das Projekt zum Erhalt der Waldweiden befindet sich zurzeit mitten in der Umsetzungsphase und dauert noch bis Ende 2019», fasst Peter Aschilier zusammen. «Ein Projekt, dass sich aber für Tier und Mensch lohnt», so Aschilier weiter. «Denn der Erhalt traditioneller Kulturflächen sorgt nicht nur für den Schutz einzelner Tierarten wie dem Birkhuhn. Es bildet quasi eine Insel der Artenvielfalt, in der sich bedrohte und seltene Tierarten sehr gut vermehren und auf die umliegenden Gebiete weiterverbreiten können. Damit ist der Natur und damit auf lange Sicht auch dem Menschen am besten geholfen.»

 

 

 

Hier gibt es mehr Infos zum Erhalt der Natur durch den Forst Aletsch

 

Foto-Wettbewerb Forst Aletsch zum Thema «Waldbewohner»

Wer mit offenen Augen und wachem Sinn durch den Wald geht, erlebt beeindruckende Begegnungen mit den Bewohnern des Waldes. Der Foto-Wettbewerb des Forst Aletsch fordert Sie als Waldbesucher auf, im Wald auf Entdeckungsreise zu gehen und die zahlreichen grossen und kleinen Bewohner des Waldes im Foto festzuhalten. Es winken tolle Preise!

 

 

Kamera bereit, Augen auf: Das ist alles, was es braucht, um am Foto-Wettbewerb des Forst Aletsch teilzunehmen. Bis im kommenden Spätherbst bietet sich allen die Möglichkeit, Bilder von Waldbewohnern jeglicher Art zu machen und diese unter info@forstaletsch.ch einzusenden.

 

Der Siegerin oder dem Sieger winkt ein toller Preis! Wessen Bild die Jury auf den ersten Platz setzt, kann sich den Preis auswählen:

  • Entweder ein I-Pad…
  • …oder eine Sitzbank Modell «Picknick» des Forst Aletsch…
  • …oder ein Holzpferd als Kinderattraktion für den eigenen Garten.

 

Einsendeschluss ist der 18. November 2018. Die Preisübergabe an die Siegerin oder den Sieger wird anlässlich des Adventsmarktes 2018 Ende November in Fiesch über die Bühne gehen.

Und jetzt gilt: Achtung, fertig, knipsen!

Mondholz: Der lange Weg zum Bücherregal!

Man nehme einen ETH-Professor mit einer Idee, füge etwas Förster aus dem Oberwallis hinzu und würze das Ganze mit Mondholz aus dem Gebirgswald und fertig ist das Gericht mit Namen «Karybook». Ein Klärungsversuch!

 

Rückblick, 5. Dezember 2017: Uralte Baumriesen knirschen, ächzen, fallen krachend zu Boden. Die Motorsäge hat einem langen Leben im Gebirge soeben ein Ende gesetzt. Es ist knapp nach Vollmond zu Winteranfang, der ideale Zeitpunkt zum Einfahren einer besonderen Ernte: Im Diezzel- und Stijenwald wird Mondholz geschlagen – und vorerst liegen gelassen.

 

Monate später, im Juni 2018: Seilkraneinsatzleiter Alain Diezig inspiziert die im Frühwinter gefällten Fichten, die mitsamt allen Ästen auf dem Waldboden liegen. Die Nadeln sind teilweise abgefallen, der Winter und die Zeit haben ihren wichtigen Dienst getan. Alain Diezig klärt auf: «Da die Bäume mit allen Ästen den ganzen Winter über liegen geblieben sind, konnte der Baumstamm das Wasser besser und schneller abgeben. Zusammen mit der Tatsache, dass es sich um sehr feinjähriges Gebirgsholz handelt, das kurz nach Vollmond geschlagen wurde, ergibt sich eine äussert leichte aber sehr stabile Holzqualität.» Kurz gesagt: perfektes Mondholz!

 

Dieses Mondholz wird im Wald gerüstet und abtransportiert. Ziel ist die Sägerei. Dort werden aus den Stämmen Bretter geschnitten, die eine perfekte Grundlage zum Bau sehr leichter aber äusserst widerstandsfähiger Holzmöbel liefern. Genauer gesagt entsteht aus den nur gerade 10 Millimeter zarten Holzbrettern ein Bücherregal der etwas anderen Art – Karybook.

 

Die Idee dazu stammt vom ehemaligen Professor der ETH Lausanne, dem Kunsthistoriker Pierre Frey. Er sah sich ab und an der Problematik gegenüber, seine Bibliothek zügeln zu müssen. Etwas, das Bücherliebhaber leicht in Stress versetzen kann. «Das muss einfacher gehen», sagte sich der Professor und erdachte ein Bücherregal, das gleichzeitig als Transportkiste dienen konnte. Karybook war geboren! Das Buchregal ist so konzipiert, dass es einfach zerlegt werden kann, ohne dass die Bücher rausgenommen werden müssen. Die Einzelteile des Regals dienen einfach als Transportkisten. Deckel mit Tragegriff aus Leder drauf und die Bibliothek ist verpackt und transportbereit!

 

Doch diese Kisten voller Bücher wären mit dicken Holzbrettern zu schwer. Genau hier kommt das leichte und trotzdem sehr stabile Mondholz aus dem Gebirgswald ins Spiel! Holz aus Gebirgswäldern wächst langsam, ist sogenannt feinjährig, also mit kleinen Wachstumsringen versehen. Das macht das Holz besonders stabil und strapazierfähig, ein Bücherregal für die Ewigkeit, sozusagen. Direkt aus den Gebirgswäldern des Forst Aletsch.

 

Hier gibt es mehr Infos zu dem Thema.

Brennholz aus der Region: Jetzt bestellen!

Holz ist die älteste vom Menschen genutzte Energiequelle. Wer auf unnötig lange Transportwege verzichten, auf umweltschonende Energie setzen und beim Heizen CO2-neutral sein will, kommt am Brennolz nicht vorbei. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Bestellung.

 

Rund 500 Lastwagenladungen oder 15’000 Kubikmeter Holz wachsen allein in den Wäldern des Forst Aletsch jedes Jahr nach. Damit könnten 1’500 Einfamilienhäuser ein Jahr lang geheizt und mit Warmwasser versorgt werden. Das Beste daran: Moderne Holzheizungen belasten die Umwelt kaum noch und sind völlig CO2-neutral. Abgesehen vom Buchenholz (Deutschschweiz) stammt das gesamte Brennholz des Forsts Aletsch aus den hiesigen Gebirgs- und Schutzwäldern.

 

Brennholz: Ganz, gespalten oder Häcksel?

Dabei deckt Forst Aletsch fast die gesamte Palette an Möglichkeiten ab, die beim Heizen mit Holz in Frage kommen. Wer noch selber richtig Hand anlegen will, wählt die Variante «ganze Stämme», die dann eigenhändig gesägt und gespalten werden können.

Wer’s eher gemächlicher angehen will, setzt auf ofenfertig gespaltenes Holz von Nadelbaum oder Buche. Dieses wird mit modernsten Maschinen vom Forst gespalten und gesäubert und in grosse Transportsäcke abgefüllt.

Die modernsten Heizanlagen funktionieren mit Holzhäcksel. Auch diese Holzvariante hat der Forst im Angebot und befüllt damit Ihr Silo.

 

Sehr wirtschaftlich heizen mit Brennholz aus unserer Region

Holzenergie ist bei steigenden Öl-, Gas- und Strompreisen finanziell sehr interessant. Vor allem bei einer Vollheizung ist die Rechnung attraktiv: Holzheizungen sind in vielen Kantonen beitragsberechtigt und natürlich von der CO2-Abgabe befreit. Wer heute beim Heizen auf Holz setzt, rechnet klug und weitsichtig. Vor allem, wenn man den Betriebskostenvergleich anstellt und diesen über die gesamte Lebensdauer der Anlage rechnet.

 

Liefern lassen oder selbst abholen?

Natürlich kann das Brennholz, vor allem das ofenfertige, auch direkt beim Forst Aletsch abgeholt werden. Für die Gemeinden des Forst Aletsch (Bitsch, Ried-Mörel, Goppisberg, Greich, Betten Dorf, Martisberg, Grengiols, Lax, Fiesch, Fieschertal) werden Sammellieferungen Angeboten. Diese erfolgen in den Wochen 34, 35, 36, 39, 40, 41 und zusätzlich Woche 43, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen. Individuelle Lieferungen ausserhalb dieser aufgeführten Wochen werden nach Aufwand verrechnet. Die Lieferungen nach Riederalp, Bettmeralp und Fiescheralp werden mit einem Zuschlag verrechnet.

 

Weitere Informationen und Bestellung hier.

Holzschindel: Wenn die Tradition auf das Dach zurückkehrt

Lange galt die Holzschindel als altbacken. Doch allmählich hält die alte Walliser Tradition auf den Dächern der Dörfer wieder Einzug. Zum Beispiel auf dem alten Schulhaus in Fieschertal.

 

50 bis 60 Jahre hält ein fachmännisch erstelltes Schindeldach – länger als jedes andere hierzulande verwendete Material zum Dachdecken. Auf dieses traditionelle Material setzt man länger je mehr nicht nur, wenn schützenswerte Gebäude restauriert werden. Immer öfter setzen auch private Bauherren auf den umweltfreundlichen und CO2-neutralen Baustoff aus reinem, einheimischem Lärchenholz.

 

Privater Bauherr von Holzschindeln überzeugt

Neustes Beispiel ist das alte Schulhaus von Fieschertal. Die Schindeln wurden ersetzt und schmücken und schützen nun das alte, neu renovierte Haus in Fieschertal. Nachdem das Haus an einen holländischen Besitzer ging, stand die Frage im Raum, welche Rolle das Dach des alten Hauses mitten in Fieschertal bei der Dachrenovation des Gebäudes spielen sollte. Ein klares Konzept und die Vorteile eines Schindeldaches überzeugten den Bauherren auf die Karte Holzschindeln vom Forst Aletsch zu setzen.

 

Holzschindel spalten ist seltenes Handwerk

Forst Aletsch ist einer von ganz wenigen Betrieben, der dieses uralte Handwerk noch beherrscht. Die wichtigsten Vorteile, von denen sich der Bauherr überzeugen liess: Holzschindeln, die aus dem Kernholz des Lärchs gespalten werden, gelten als eine der widerstandsfähigsten Dachbedeckungen. Zudem setzen die traditionellen Lärchenschindeln auch einen architektonischen Glanzpunkt und setzen einem Holzhaus die Krone auf. Ein weiterer Vorteil: Die starke UV-Strahlung in den Bergen sorgt dafür, dass die anfänglich rötlichen Dächer allmählich von einer grauen Patina überzogen werden, mit jedem Jahr schöner anzuschauen sind und sich noch besser in die Landschaft integrieren.

 

Holzschindel spalten, nicht sägen

Neben der Auswahl des perfekten Lärchenstammes (möglichst gerade gewachsen und ohne Äste) ist ein weiterer Punkt entscheidend für die Qualität eines Daches aus Holzschindeln: Nur das dunkle Kernholz wird verwendet und von Hand gespalten. Der Grund: Durch das Spalten wird der natürliche Faserverlauf des Holzes nicht zerstört. Die gespaltene Holzschindel ist dadurch viel haltbarer und widerstandsfähiger als eine gesägte. Übrigens: Die Walliser Holzschindeln sind traditionell 51 Zentimeter lang und pro Quadratmeter Dach werden 62 Lärchenschindeln in drei Lagen benötigt.

Weitere Infos zu gespaltenen Holzschindeln aus Hochgebirgslärche gibt es hier.

Erfahrung ist das Wichtigste beim Unterhalt von Wanderwegen!

08.08.2018 / War früher der Unterhalt von Wanderwegen ein Sommerjob für Studenten oder altgediente Pensionäre, sind heute immer mehr Spezialisten gefragt. Denn der fachgerechte Unterhalt und der Neubau von Wanderwegen benötigen neben guter Ortskenntnis auch viel Erfahrung!

 

Wer auf Schusters Rappen unterwegs ist, weiss oft nicht, wieviel Aufwand hinter dem Unterhalt von Wanderwegen steckt. Doch gerade dieser Winter hat es an den Tag gebracht: Beim Unterhalt von Wanderwegen und deren Öffnung im Frühjahr und Frühsommer stiessen Laien und selbst erfahrene Gemeindearbeiter an ihre Grenzen. Die grossen Schneemengen hatten viele Bäume entwurzelt und zum Teil auch die Wanderwege beschädigt oder unpassierbar gemacht.

 

Umgeknickte Bäume als grosse Gefahr

«Gerade das Entfernen der umgeknickten Bäume ist sehr tückisch», weiss Kenny Nemec, Forstwart-Vorarbeiter. «Viele der Baumstämme, die quer über den Wanderwegen liegen, stehen unter Spannung. Nur Fachleute mit viel Erfahrung sind in der Lage, dies zu erkennen.» Denn wird ein solcher Baumstamm ohne Sicherungsmassnahmen angesägt, kann der Stamm auf einen Schlag splittern oder gar brechen und alles in der Gefahrenzone umreissen oder wegschleudern.

 

Unterhalt von Wanderwegen: hunderte Kilometer jedes Jahr

Wanderwege professionell zu unterhalten benötigt aber mehr als die Fähigkeit, Bäume sicher beiseite zu räumen. Die Verhinderung des „Auswaschen“ ganzer Passagen bei Gewittern durch Querabschläge und die Erkennung von Gefahren wie Steinschlag oder Sturzgefahr gehören ebenfalls ins Repertoire des Wanderwegunterhalts. Dabei ist es manchmal ratsam, Teile eines Weges völlig neu anzulegen, um den Aufwand für den Unterhalt in den nächsten Jahren deutlich zu verringern oder die Sicherheit zu erhöhen. Hunderte Kilometer Wanderwege werden so jedes Jahr durch den Forst Aletsch unterhalten, gesichert oder neu gebaut. Das gilt übrigens auch für die uralten Walliser Bewässerungssysteme, die Suonen.

 

Unterhalt von Wanderwegen auch wichtig für den Wald

Doch die Wanderwege sind nicht nur für den Tourismus wichtig, weiss Revierförster Peter Aschilier: «Auch für den Wald ist es wichtig, dass die Besucher nicht querfeldein durch die Wälder streifen sondern durch die Wanderwege sanft gelenkt werden.» Erst wenn man bedenkt, dass zum Beispiel der Aletschwald pro Jahr von Tausenden besucht wird, wird einem bewusst, dass diese Besuchermassen dem Wald grossen Schaden zufügen würden, wenn sie nicht durch Wanderwege geführt würden.

 

Ganz neu: Forst als Spezialist für Biketrails

Forst Aletsch setzt auch im Bereich der Freizeitaktivitäten auf die Karte Weiterbildung. «Mario Heinzmann wurde zum Spezialisten im Bau von Biketrails ausgebildet», so Aschilier. Da diese Art des Freizeitvergnügens immer mehr um sich greift, kann jetzt auch Bau und Unterhalt derartiger Anlagen professionell erledigt werden. Auch hier gehen der Schutz des Waldes und der Dienst an der Öffentlichkeit Hand in Hand. Peter Aschilier: «Wird den Bikern eine gute Strecke angeboten, wird viel weniger «wild» durch die Natur gefahren und Schaden an Wanderwegen und Jungwuchs angerichtet.» Damit wird klar, dass der Forst aus diversen Gründen immer auf der Höhe der Zeit bleiben muss.

 

Mehr Infos zum Unterhalt von Wanderwegen gibt es hier.