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Mondholz: Überliefertes Wissen aus alter Zeit

Mondholz oder Mondphasenholz stammt von Bäumen, die unter Berücksichtigung des forstwirtschaftlichen Mondkalenders gefällt wurden. Feinjähriges Bergholz wird von Bäumen gewonnen, die sehr langsam gewachsen sind. Beiden Holzarten werden besondere Qualitäten und vor allem sehr viel Widerstandsfähigkeit zugeschrieben.

 

Bessere Stabilität, Haltbarkeit, Feuerbeständigkeit, Härte und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge: Diese Eigenschaften werden Mondholz und feinjährigem Bergholz nachgesagt. Während dieses Wissen beim Mondholz auf uralte Erfahrungswerte mit dem Mondkalender  zurückgeht, ist die hohe Qualität des feinjährigen Bergholzes auch wissenschaftlich unbestritten.

 

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Mondholz ist altes Wissen

Wissenschaftliche Grundlagen zur Erklärung der besseren Qualität von Mondholz fehlen weitgehend. Trotzdem wurde dieses uralte Wissen, das sich nach dem Mondkalender richtet, wiederentdeckt. Mondholz wird bei abnehmendem Mond im Herbst und Frühwinter geschlagen und mit den Ästen bis im Frühjahr liegen gelassen. Auf Wunsch kann im Zusammenhang mit den Tierkreiszeichen ein bestimmter Tag und sogar eine bestimmte Tageszeit als bester Zeitpunkt zum Fällen der Bäume gewählt werden. Im Frühling treibt der gefällte Baum trotzdem aus und entzieht dem Stamm das restliche Wasser. Mondholz wird bis zu zwei Jahre gelagert. Ihm wird laut Wikipedia nachgesagt, «dass es besonders trocken, schwindarm, rissfrei, verwindungsstabil, unempfindlich gegen Fäulnis oder auch Insektenbefall sowie witterungsbeständiger sei».

 

Feinjähriges Bergholz

Auf kargen Böden in grossen Höhen wachsen Bäume nur sehr langsam. Es dauert für einen Baum unter Umständen Jahrhunderte, um einen Durchmesser zu erreichen, der für die Holzgewinnung geeignet ist. Das Resultat ist Holz, dass dank der sehr dünnen Jahresringe als «feinjähriges Bergholz» bezeichnet wird. Dass vor allem das Kernholz dieser Bäume sehr dicht und daher extrem widerstandsfähig und langlebig ist, liegt auf der Hand. In erster Linie kommt auch hier Holz vom Lärch zum Zug. Übrigens: Lärch war schon immer das bevorzugte Baumaterial der alten Walliser. Dass gerade dieses Holz zum Bau des ältesten noch bestehenden Schweizer Dorfkerns aus Holzgebäuden in Mühlebach bei Ernen verwendet wurde, erstaunt daher nicht.

 

Der Forst Aletsch führt Sie gerne in die «Geheimnisse» dieses speziellen Wissens ein.

 

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