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Natur bewahren heisst Wald pflegen

An der Entwicklung gesunder Wälder zu arbeiten heisst auch, der Natur zusätzlichen Raum zur Entfaltung zu geben. Denn der Forst schützt nicht nur vor Naturgefahren, er hilft auch Natur bewahren!

 

Die Wälder des Forsts Aletsch sind keine reinen Nutzwälder, die von Zeit zu Zeit abgeerntet und wirtschaftlich verwertet werden. In erster Linie (90 Prozent) sind die Waldflächen Schutzwälder. Der Aufwand für die Pflege der naturnahen Schutzwälder in meist sehr steilem und unzugänglichem Gebiet ist aufwändig, gefahrvoll und kostenintensiv. Schutzwälder pflegen heisst daher auch Natur bewahren. Das geschieht im Forst Aletsch aber auch auf viel direkterem Weg.

 

Naturwaldreservate

Mit der Bildung von Naturwaldreservaten wird der Natur freie Hand gelassen. Das Waldgebiet auf der Westseite des Riederhorns beim weltberühmten Aletschwald und die Twingi-Schlucht im Binntal bilden zusammen eine fast 850 Hektare grosse Fläche, auf der menschliches Zutun in den nächsten Jahrzehnten nicht gewünscht ist. Hier soll sich der der Wald von der extensiv genutzten Kulturfläche wieder zum ursprünglichen Urwald entwickeln und sein natürliches Gleichgewicht ohne menschlichen Einfluss erreichen.

 

Natur bewahren dank Baumpatenschaft

Einen uralten Baum beim Riederhorn in der Nähe des Aletschwalds oder im Hochgebirgswald auf der Bettmeralp unter seinen ganz persönlichen Schutz stellen? Mit einer Baumpatenschaft macht dies der Forst Aletsch möglich. Für zehn oder 25 Jahre kann eine Privatperson, eine Firma oder eine andere Institution eine Baumpatenschaft erwerben oder diese verschenken. Das Geld, das durch die Baumpatenschaft eingenommen wird, fliesst direkt in Projekte für den Erhalt der Artenvielfalt in der Region. So können Sie als Baumpatin oder -pate gemeinsam mit dem Forst Aletsch auf sehr direktem Weg Natur bewahren.

 

Totholz sorgt für neues Leben

Vor allem Gebirgswälder auf mageren, felsigen Böden sind auf viel Totholz angewiesen, um ihre Funktion als Schutzwald aufrecht zu erhalten. 90 Prozent des Waldes im Gebiet des Forsts Aletsch sind Schutzwälder und sind in ihrer natürlichen Verjüngung dringend auf Nährstoffe in Form von Totholz angewiesen. 25 Kubikmeter Totholz sollte jede Hektare Wald in den Bergen mindestens aufweisen. Ein Wert, der aber nicht überall erreicht wird. Deshalb wird bei jedem Holzschlag eine bestimmte Menge Holz im Wald zurückgelassen, um der Natur als Dünger für neues Leben zu dienen. Damit stellt der Forst Aletsch sicher, dass dem Ökosystem Wald genügend natürliche Energie zur Erneuerung zugeführt wird. Zudem: Totholz in Form von querliegenden Baumstämmen ist ein hervorragender Steinschlagschutz.

 

Wanderwege und Suonen

Mit dem Bau und Unterhalt von Wanderwegen und der Instandstellung Jahrhunderte alter Suonen (Wasserleitungen) im Auftrag der Gemeinden macht es der Forst Aletsch Naturliebhabern möglich, die Natur sehr direkt zu erleben. Die Wanderwege und Suonen erfüllen aber noch einen anderen Zweck. Sie stellen sicher, dass Tausende von Wanderlustigen so durch die Natur gelenkt werden, dass diese möglichst wenig Schaden nimmt.

 

 

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Naturwaldreservat

Die Wälder des Forst Aletsch sind sehr naturnah. Der Beweis: Mit Riederhorn und Twingi-Schlucht entwickeln sich rund 850 Hektaren Wald ohne menschliches Zutun völlig natürlich.

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Baumpatenschaft

Rund um das Riederhorn und auf der Bettmeralp stehen viele uralte Bäume. Ein paar der schönsten Bäume wurden für die Baumpatenschaft ausgewählt. Erfahren Sie, wie Sie einen Ahnen unserer Wälder unter Ihre Fittiche nehmen!

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Totholz

Als Totholz wird alles Holz bezeichnet, das im Wald liegen bleibt und vermodert. Was für das Auge vielleicht weniger schön ist, ist für die natürliche Verjüngung, den Steinschlagschutz und die Gesundheit des Waldes unerlässlich.

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Wanderwege & Suonen

Wanderwege lenken Naturliebhaber dahin, wo sie Natur erleben können, ohne diese zu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen. Der Erhalt alter Suonen (Wasserleitungen) erhält einzigartige Lebensräume für Fauna und Flora. Hier steht, wie der Forst dazu beiträgt!

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