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Schutzwald Bader stärken

Der Schutzwald Bader gegenüber Grengiols bereitet dem Kanton Wallis zunehmend Sorge. Bessert sich der Zustand des Waldes nicht, kann er die Schutzfunktion für Kantonsstrasse und MG-Bahn nicht mehr übernehmen.

 

Seit Jahren laufen im Bader Projekte und Abklärungen, um die Qualität des im felsigen Trockengebiet liegenden Schutzwaldes zu verbessern. Ganze Gebiete wurden gegen Wildverbiss abgezäunt und der Jungwald wurde teils bewässert.

 

Schutzwirkung abnehmend

Trockenheit und Wildverbiss beeinflussen die Waldentwicklung negativ. Die geforderte Schutzwirkung erbringt der Wald immer weniger. Und das, obwohl der Kanton Wallis eine risikobasierte Strategie zum Schutz der Furkastrasse und der Matterhorn-Gotthard-Bahn MGB vor Naturgefahren verfolgt. Neben baulich-technischen und organisatorischen Massnahmen, die zum Beispiel in Form von Steinschlagnetzen bereits getroffen wurden, spielt hier der Schutzwald Bader eine immer wichtigere Rolle.

 

Schutzwald: Resultate der Vorstudie

Das BAFU und die Dienststelle für Wald und Landschaft des Kantons Wallis haben Ernst Basler + Partner beauftragt, die Situation zu analysieren und Lösungswege zum optimalen Schutz der Verkehrswege aufzuzeigen. Die Resultate der Vorstudie zusammengefasst:

 

 

Damit ist der Weg frei für die verantwortlichen Stellen, alle Betroffenen an einen Tisch zu rufen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Angesichts des politischen Spardrucks im Bereich der Schutzwaldpflege ist der Baderwald ein weiterer Beweis dafür, wie entscheidend genügend finanzielle Mittel für die Pflege der Schutzwälder sind. Gemeinden und weitere Behörden sind hier gefordert, den nötigen Druck aufzubauen.