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Seilpark: Sicher dank dem Unterhalt durch den Forst!

Seilparks sind beliebte Ausflugsziele. Das gilt auch für den Swiss Seilpark in Fiesch. Wenn es um den Unterhalt des Seilparks geht, setzen die Betreiber auf die Erfahrung des Forst Aletsch.

 

Kilometerweise Stahlseil, tausende Bügelklemmen, Holzpodeste, Treppen und Geländer: All das bildet die Grundlage für einen Seilpark. Dieser will aber unterhalten sein, wenn die Sicherheit der Seilpark-Fans jederzeit gewährleistet werden soll. „Der Nervenkitzel in einem Seilpark ist zwar gewollt. Zum Risiko darf die Anlage aber auf keinen Fall werden“, bringt es Forstmitarbeiter Alain Diezig auf den Punkt. Er ist für den Seilpark-Unterhalt verantwortlich.

 

Gesetzliche Regelung ist klar

Für die rechtliche Regelung sorgt in der Schweiz das Produktesicherheitsgesetz. Dieses besagt, dass nur Produkte in Verkehr gebracht werden dürfen, die bei normaler oder vernünftigerweise voraussehbarer Verwendung die Sicherheit und die Gesundheit der Verwender und Dritter nicht gefährden. Wer gegen diese Regelung verstösst, wird zur Rechenschaft gezogen. Dabei bezieht sich das Gesetz nicht nur auf die erstmalige Eröffnung einer Anlage. Deren sicherer Betrieb muss dauerhaft gewährleistet sein.

 

Seilpark im Feriendorf wird stark genutzt

Tausende hangeln sich jedes Jahr im Swiss Seilpark in Fiesch von Baum zu Baum, schwingen sich von Podest zu Podest oder rasen mit der Tyrolienne über die Baumwipfel. Mit jedem Schritt wird die Anlage belastet. Wind, Sonne und Regen sorgen bei der Outdoor-Anlage dafür, dass die Seile, Verankerungen und Podeste zusätzlichen Belastungen ausgesetzt sind. „Zudem wächst die Anlage mit den Bäumen, was zusätzliche Anpassungen nötig macht“, erklärt Alain Diezig.

 

Jährliche Seilpark-Inspektionen

Dabei ist der Anspruch der Seilparkbesucher klar und deutlich: Sie verlassen sich darauf, dass die unter anderem aus Stahlseilen, Bügelklemmen und heimischem Lärchenholz bestehende Anlage zu 100 Prozent sicher ist. Denn mit der Fertigstellung der Anlage ist die Arbeit längst noch nicht zu Ende. Alain Diezig: „Jährliche Inspektionen und zusätzliche Unterhaltsarbeiten bei Bedarf durch den Forst Aletsch sorgen im Swiss Seilpark dafür, dass der Spass kein jähes Ende findet.“ Der Aufwand beträgt pro Jahr zwei bis fünf Tage für zwei bis drei Mitarbeiter.

 

Tagelang im Klettergurt

Was für die Besucher ein Spass ist, bedeutet für die Mitarbeiter im Unterhalt des Seilparks harte Arbeit. „Man könnte sagen, dass man quasi den ganzen Tag in den Bäumen rumhängt“, lacht Diezig. „Nach acht oder neun Stunden im Klettergurt, meist 5 bis 15 Meter über dem Boden, weiss man aber, was man den ganzen Tag getan hat.“

 

„100 Prozent Spass heisst 100 Prozent Sicherheit“

Dieses Tagwerk ist vielfältig und konzentriert sich in erster Linie auf die Sicherheit, in zweiter Linie auf den Komfort der Anlage. Seile müssen nachgespannt und Klemmen, davon gibt es Tausende in einem Seilpark, kontrolliert und wo nötig festgezogen werden. Podeste, die durch das Wachstum der Bäume schräg werden, müssen angepasst oder zumindest mit Rutschsicherungen versehen werden. „100 Prozent Spass heisst in einem Seilpark eben auch 100 Prozent Sicherheit“, fasst Alain Diezig zusammen. Mit der Zeit entwickle man aber ein gutes Auge für Stellen, die näher inspiziert werden müssen, so Diezig weiter.

 

Schweizweit einmaliger Seilpark

Der Swiss Seilpark ist auch Jahre nach seiner Eröffnung einzigartig in der Schweiz. Beim Absolvieren der verschiedenen Parcours erlebt man gleichzeitig eine Reise durch die Schweiz. Zudem ist einer der Parcours sogar für Rollstuhlfahrer erlebbar. Das muss man gesehen haben! Dank den jährlichen Inspektionen und Unterhaltsarbeiten durch den Forst Aletsch kann man diesen Nervenkitzel mit ruhigem Gewissen geniessen.

 

Weitere Infos zu Seilparks des Forst Aletsch gibt es hier.

Für Infos zum Swiss Seilparkerlebnis hier klicken.